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 PHYSIOTHERAPIE  VOERDE
MEDIZINISCHE  TRAININGSTHERAPIE 

Vian van den Berg  &  Trudy van Vegchel




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Spezielle Massagetechniken

 

Spezielle Massagetechniken  

  

Querfriktion nach Cyriax

Die Therapie ist ein Teil der orthopädischen Medizin nach Cyriax, die von dem Orthopäden Dr. James Cyriax  entwickelt wurde.
Die Querfriktion wird als intermittierende Spezialmassage an Muskel- Sehnenübergängen und Sehnen-Knochenübergängen ausgeführt.
An diesen Sehnenübergängen entstehen durch sportliche oder chronische Überlastungen sehr häufig entzündungsähnliche Zustände, die sehr schmerzhaft sein können.

Hierzu zählen

  •        Schulterschmerzen (PHS)
  •        Tennisellbogen
  •        Achillessehnenreizungen
  •        Bänderdehnungen an Fuß- und Kniegelenken
Die Therapie soll die entzündungsähnlichen Zustände und die in der Sehne eingelagerten Ödeme beseitigen. Auch wird eine Wirkung auf die Struktur der Sehnen beschrieben. 

Periostmassage

Die Periostmassage ist eine punktförmige und rhythmische Druckbehandlung im Bereich der Knochenhaut (Periost). Sie zählt zu den Reflexzonen-Therapien, da ihre Wirkung über die Nerven-Reflexe erklärt werden kann.

Durchführung
Bei einer Periostmassage führt der Therapeut mit seinen Fingerkuppen oder Knöcheln der Zeige- und Mittelfinger kleine druckgeladene Drehungen auf der Knochenhaut durch. Dafür müssen die darüber liegenden Muskeln vorsichtig beiseite geschoben werden, ohne sie selbst zu irritieren. Die Auswahl der zu massierenden Punkte hängt von den Beschwerden ab, die behandelt werden sollen. Die Behandlung eines Punktes kann ein bis drei Minuten dauern und ist anfänglich oft mit Schmerzen verbunden. Diese lassen jedoch nach einigen Minuten nach und sind ein Zeichen dafür, dass die Knochenhaut und nicht das darüber liegende Gewebe behandelt wird.

Wirkung
Die Periostbehandlung regt die Durchblutung und Zellregeneration an und löst Verkrampfungen in entfernt gelegenen Gefäßgebieten und inneren Organen. Darüber hinaus reizt die Massage die Schmerzrezeptoren in der Knochenhaut, woraufhin körpereigene Stoffe ausgeschüttet werden, welche die Schmerzschwelle im gesamten Körper erhöhen.
Des Weiteren besitzt die Periostmassage eine reflektorische Wirkung auf innere Organe, die folgendermaßen zu erklären ist: die Knochenhaut wird von Nervenfasern versorgt, die ihren Ursprung in verschiedenen Regionen der Wirbelsäule haben. Parallel versorgen die Nervenstränge unterschiedliche innere Organe oder Hautpartien, sodass diese mit den dazugehörigen Abschnitten des Periosts nervlich verbunden sind. Demnach kann durch die Massage der entsprechenden Periostfläche Entspannung und Schmerzfreiheit für die zugeordneten inneren Organe erzielt werden.

Indikationen
Zu den Indikationen für die Periostmassage zählen unter anderem:

  •        chronische Kopfschmerzen und Migräne
  •        Rückenschmerzen, Schulterbeschwerden, Tennis-Ellenbogen
  •        vegetative Durchblutungsstörungen
  •        chronische Atemwegserkrankungen
  •        Gallenwegserkrankungen, Blasen- und Verdauungsstörungen
  •        Morbus Suddeck
  •        Arthrose
  •        Angina pectoris

Kontraindikationen
Nicht angewendet werden darf die Periostmassage unter anderem bei:

  •        akuten Entzündungen
  •        Verletzungen im Massagegebiet
  •        Knochentuberkulose
  •        Osteoporose
  •        Knochentumoren und -metastasen
  •        Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten

Bindegewebsmassage

Reflexzonen sind umschriebene Bereiche:

  •        der Haut (Hautzonen nach Head)
  •        der Muskeln (Muskelzonen nach McKenzie)
  •        des Bindegewebes (Bindegewebszonen nach Teirich-Leube)
  •        der Fußsohle (Fußreflexzonen nach Marquardt), in die sich Störungen verschiedener Organe projektieren.

Die Zonen dienen u. a. der Diagnostik. Durch spezifische manuelle Techniken können entstandene Verspannungen normalisiert, d. h. dem übrigen Gewebszustand angeglichen werden. Hierdurch werden die entsprechenden funktionellen Störungen beeinflusst und damit entstandene Beschwerden verbessert.

myofasziale Triggerpunkttherapie

Die myofasziale Triggerpunkttherapie beschäftigt sich mit der Behandlung von Schmerzen, die aus der Muskulatur kommen, den sogenannten myofaszialen Schmerzsyndromen, die chronische Beschwerden verursachen können.
Die myofasziale Triggerpunkttherapie basiert auf den Erkenntnissen von Janet G. Travell und David G. Simons. Die beiden Autoren haben mit dem "Handbuch der Muskeltriggerpunkte" das Standardwerk zu diesem Thema verfasst.
Chronische Überlastung oder direkte Traumen der betroffenen Muskelstrukturen sind häufig Ursache für ein myofasziales Schmerzsyndrom.
Diese provozieren eine Funktionsstörung des Bindegliedes zwischen Nerven und Muskulatur, der motorischen Endplatte. Dort entstehen extrem empfindliche Zonen. Diese lokalen Schmerzpunkte, die sogenannten myofaszialen Triggerpunkte, sind in einem Hartspannstrang der Skelettmuskulatur meist leicht zu tasten. Ihre mechanische Reizung führt oft zu einem Übertragungsschmerz in entfernten Körperregionen ("referred pain").
Durch eine geeignete Therapie lässt sich diese Pathologie auch nach langer Zeit beseitigen. Als geeignete Behandlungsmethoden haben sich Muskel- und Bindegewebstechniken von B. Dejung aus der Schweiz sowie K. Lewits und V. Jandas Release- und Dehntechniken und zusätzlich die Triggerpunktakupunktur erwiesen.
Das myofasziale Schmerzsyndrom ist nicht mit der Fibromyalgie zu verwechseln. Die beiden Erkrankungen können klar von einander abgegrenzt werden.
Sehr häufig sind myofasziale Triggerpunkte die Ursache für Gelenkschmerzen wie z.B. Tennisarm, Schulter- und Nackenschmerzen sowie Knie- und Fußschmerzen.

Narbenbehandlung

Narben sind eine Reaktion des Körpers auf Wunden und Verletzungen. Im Rahmen der Wundheilung entsteht eine Restitution (Wiederaufbau) des Gewebes. Diese kann ad integrum, also vollkommen sein oder mit Narben unvollständig sein. Die Wundheilung durchläuft verschiedene Stadien:
Die Entzündungsphase mit vaskulärer Phase (0. Bis 2. Tag) und zellulärer Phase (2. Bis 5. Tag) , die Proliferationsphase (5. Bis 21. Tag) und die Konsolidierungs-und Umbauphase (21. bis ca 60. Tag) .
Das Narbengewebe wird aus sichtbarem Granulationsgewebe gebildet, welches zwischen den Wundrändern entsteht.
Wichtig ist es bei Narbengewebe, dass es gut verschieblich und gleitfähig gegenüber den darunter liegenden Schichten (Unterhaut, Faszie, Periost) bleibt.
Häufig gibt es im Narbenbereich Verwachsungen, Verklebungen und überschiessendes Wachstum des Narbengewebes, wodurch es zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen kommen kann.
Sowohl der lymphatische wie auch der energetische Fluss werden durch Narben nachhaltig gestört.
Es ist im Rahmen der physiotherapeutischen Behandlung deshalb darauf zu achten, bereits in der Anamnese gezielt nach Narben zu fragen und diese zu befunden.

Die Ziele der Narbenbehandlung sind:

Verhindern von Verklebungen und Verwachsungen, optimale funktionelle Beweglichkeit, Schmerzfreiheit.

Zu den physiotherapeutischen Techniken gehören:

In der Entzündungsphase nur leichte Ausstreichungen, Vibrationen, Klopfen im schmerzfreien Bereich, Lymphdrainage, evtl. Reflexzonenbehandlung (sympathikusdämpfend) oder Meridianbehandlung. Der Wundbereich sollte geschont, hochgelagert evtl. komprimiert und immobilisiert werden.
In der zellulären Phase sind bereits lokale Techniken möglich.
In der Proliferations- und der Konsolidierungsphase sind alle Techniken aus der Massagetherapie einsetzbar. Hier ist vor allem die lokale Arbeit direkt auf der Narbe wichtig, wie Friktion, Mobilisation, Kneten, Ausstreichen, Dehnen etc. Die energetischen Techniken sind auch hier indiziert .


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